Tweety's Cage www.Birdyshome.de
20. November 2017
 
Tweety
 

China - 中国

- Ein paar Erfahrungen -

Nachdem ich nun zum zweiten Mal im Reich der Mitte bin, habe ich mir gedacht einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben. Zum einen möchte ich kurz darstellen wie es mir bisher ergangen ist und zum anderen vielleicht ein paar nützliche Tipps weitergeben, die bei einem eventuellen Aufenthalt in China nützlich sein könnten.

Alle Angaben und Hinweise sind von mir, soweit nicht anders vermerkt, und definitiv keine Garantie auf allgemeine Gültigkeit!
  1. Allgemeines über China
    1. Vorkehrungen
    2. Reisen
    3. Essen
    4. Kleine Männlein im Ohr
  2. Orte in China
    1. Beijing 北京
    2. Hangzhou 杭州
    3. Sanya 三亚
    4. Shanghai 上海
  3. Nützliche Links



Allgemeines über China

Zurück nach oben...



Wer sich für eine Reise nach China entscheidet oder dort wegen geschäftlicher Dinge hinreisen muß, der sollte sich vor allem im Klaren darüber sein, daß es sich um eine andere Kultur handelt. Vielleicht mag sich der ein oder andere als Vorbereitung lange in chinesischen Restaurants oder Asia-Shops aufgehalten haben, allerdings sieht das Leben da drüben dann doch etwas anders aus.
Bei meiner ersten Einreise 2005 in Shanghai, war ich froh über den ersten Citibank Geldautomat kurz vor der Gepäckausgabe. Nachdem ich zuvor ca. 20min vom Terminal zur Passkontrolle zu Fuß gebraucht und ich mich an den Pudong-Airport-Geruch gewöhnt hatte. Die nächste halbe Stunde war mit Warten in einer von ca 10 Warteschlangen für die Passkontrolle selbst gefüllt. Dieser nette Geldautomat, der mich sozusagen mit den Worten: "Hi, siehste, mich gibts hier auch!" empfing, hatte mir schon bei der Ankunft über 90% meiner Unsicherheit genommen. Ansonsten gab es um mich herum so viele Chinesen, wie ich in meinem Leben noch nie vorher gesehen hatte. Erst dort wurde mir so richtig klar, daß


Vorkehrungen vor der Einreise

Zurück nach oben...






Reisen

Zurück nach oben...






Essen

Zurück nach oben...



Bekannt ist China nicht nur für seine vielen Einwohner, sondern auch für die Verpflegung selbiger. In der Tat empfinde ich die chinesische Küche delikater als die europäische, da sie in vielen Fällen "leichter" ist. Ich denke das hat auch einiges mit der indischen Küche zu tun, die ich bei meinem Vater genießen durfte / mußte. ;)
Ein Argument, das ich bisher schon öfter gehört habe, weswegen viele scheinbar das chinesische Essen meiden, ist die fuer einige nicht zu erkennende Herkunft der Speise selbst. In der Tat ist das nicht immer so einfach zu klären. Erst heute (06. Okt. 2008) habe ich ein Ei für Fisch-irgendwas gehalten. Naja, es war halt auch schwarz auf der einen Seite, wie die Haut einer Forelle, und etwas heller auf der anderen Seite, wie ein Stück Filet. Je mehr man allerdings von diesem Zeugs ißt, desto genauer kann man auch ein Stück "Essen" auf der Platte erkennen. Bei Gemüse habe ich allerdings immernoch große Probleme.
Etwas zur Beruhigung derer, die vor dem "auf einer Platte befindlichen Gewusel" lieber Distanz aufbauen möchten. Normalerweise schmeckt chinesisches Essen unabhägig von der Darreichungsform und -gestalt sehr gut. Es gibt da zwar auch Ausnahmen, aber die findet man selber sehr schnell raus. |) Je nachdem in welches chinesische Restaurant man in Deutschland geht, hat das dortige Essen nicht viel mit dem zu tun, was man in China selbst in den Restaurants bekommt, und noch weniger mit dem was die Kantinen oder häusliche Mahlzeiten bieten. Ein erster großer Unterschied ist die Darreichungsform von Fleisch. Egal ob Fisch, Geflügel, Schwein, Rind, Lamm, Hund, Schlange, Ziege, Skorpion, etc... es ist IMMER IMMER IMMER damit zu rechnen, daß immer die Knochen mit enthalten sind. Wenn man also genüßlich mit seinen Stäbchen am Essen zugange ist, sollte immer damit gerechnet werden auf einen Knochen zu beißen. Eine Erklärung dafür habe ich mir auch zusammengebaut. In Deutschland wird mit einem Suppenhuhn oder mit Hühnerknochen eine Hühnerbrühe gekocht, und demzufolge dienen die Knochen im Essen als Geschmackszusatzstoffe. Neben dieser Erklärung ist der eigentliche Grund aber in der Logistik zu sehen. In der chinesischen Küche gibt es einen Wareneingang. Der besteht allerdings, ähnlich wie in einem Sägewerk, aus mehreren Sägeblättern, die in ihrem Abstand variiert werden können. Jetzt kommt das Essen auf der einen Seite an, auf der anderen Seite wartet der Wok (dieses Wort kannte bisher noch kein Chinese, den ich getroffen habe). Der Lieferant muß also nur noch das Essen durch die Säge schieben, damit auf der anderen Seite alles in Streifen oder Stücken im Wok landet. Daher also auch immer die kleingeschnittenen Möhrchen, Bambusstreifen, Paprika, etc... Der Koch hat gar keine andere Möglichkeit als das Essen so wie es ankommt in die Pfanne zu werfen, und da sind natürlich auch die Knochen mit drin, wenn der Lieferant ein Schwein geliefert hat. Das ist auch gleichzeitig die Bergründung warum teilweise der (halbe) Kopf von Vögeln mit auf dem Teller liegt. In Deutschland durchaus normal bei Fisch, Spanferkel und anderen.



Kleine Männlein im Ohr

Zurück nach oben...



Manchmal ist es ganz beruhigend, wenn man auf solche kleinen Männlein im Ohr hört, die einem gut zureden. Welche ich davon als ganz nützlich empfinde, ist unter diesem Abschnitt zu lesen. Diese Männlein sind allerdings nicht immer 100% zuverlässig.

100°C

Zurück nach oben...



100°C ist eine magische Grenze bei der so einige Bakterien das Zeitliche segnen. Auch in China wird unter Verwendung von höheren Temperaturen Essen zubereitet (nicht bei allen). Wenn man mal in einer Gegend ist, in der das Leitungswasser etwas seltsam schmeckt bzw riecht, ist dieses "Bei 100°C sterben alle Bakterien und Schadstoffe die es gibt ab"-Männlein goldwert! Schließlich wird das gleiche Wasser für die Zubereitung der Speisen verwendet, die man im Restaurant bestellt. Allerdings stimme ich einer Bekannten von mir zu, die sich an dem Mittagessen während einer Flußfahrt nicht beteiligte, weil das Wasser aus eben diesem Fluß stammte.

Impfungen schützen vor allem

Zurück nach oben...



Allgemein halte ich es nicht für ratsam andere Länder aufzusuchen, ohne einen entsprechenden Impfschutz zu haben. Hat man alle notwendigen Impfungen erfolgreich hinter sich gebracht, so erweckt dieses Wissen ein weiteres Männlein zum Leben, daß sich bei der Einnahme von Speisen und beim Kontakt mit anderen Gegenständen im Umfeld bemerkbar macht. Ob in einer dicht besiedelten U-Bahn, im Restaurant mit Mehrwegstäbchen (wie werden die gereinigt?) oder im Schwimmbad, das "Ich bin geimpft, kommt nur ihr Bakterien- und Virenschweine"-Männlein verhilft wieder zu einem ruhigen Schlaf, nach einem langen, ereignisreichen Tag.

Lebendige Chinesen

Zurück nach oben...



Vielleicht ein wenig vom Stolz hervorgerufen, nach dem Motto: "Was die können, kann ich auch", entsteht das "Ihr macht das doch auch! Ihr eßt das doch auch!"-Männlein. Sehr hilfreich ist es zum Beispiel beim Überqueren einer Straße. Wer noch nicht in China respektive Shanghai oder Beijing war, der Stelle sich eine normale Straßenkreuzung in der Stadt etwa wie ein deutsches Autobahnkreuz vor, allerdings auf einer Ebene, ohne Brücken und Leitplanken. Das "Es gibt doch Ampeln"-Männlein gehört allerdings NICHT nach China und man sollte sich von ihm nicht fehlleiten lassen. Das gilt teilweise bezogen auf die Gültigkei von Roter Ampel / Grüne Ampel. Unabhänig der Farbe können Straßen überquert werden. Manchmal gilt auch die Autoampel für Fußgänger. In jedem Fall schadet es nicht, sich den Einheimischen etwas anzupassen und das deutsche Männlein in Deutschland zu lassen, um schneller ans Ziel zu kommen, ohne sich dabei unsicherer im Verkehr zu bewegen.
Bezogen auf das Essen bedarf es keiner langen Rede. Chinesen erreichen ähnliche Alter mit vergleichbaren Gesundheitsstand wie wir hier in Deutschland. Da sie sich allerdings etwas anders ernähren, scheint das nicht sonderlich schadhaft zu sein. In diesem Sinn gibt das "Ihr eßt das doch auch"-Männlein wieder etwas Sicherheit, wenn etwas auf dem Teller oder im Trinkglas landet, was man zuhause eher mit einem Totenkopf kennzeichnen würde. Probieren lohnt sich immer, auch wenn man es dann nicht mag, so hat es doch zwei Vorteile. Einmal lernt man noch einen neuen Geschmack kennen und zum anderen sorgt es eher für Anerkennung und Spaß, wenn die chinesische Begleitung die Bereitschaft zum ausprobieren sieht und wenn man hinterher auf möglichst komische Weise das Gesicht verzieht.

Gesammelte Erfahrungen

Zurück nach oben...



Ein weiteres Beispiel ist das Fortbewegen mit anderen Hilfsmitteln. Bisher bin ich immer, und meistens zur gewüschten Zeit, an meinem Ziel angekommen. Im Taxi, begleitete mich dann aber das "Denn sie wissen nicht was sie tun, aber haben Erfahrung damit"-Männlein, das mir die erforderliche Gelassenheit bei den dicht befahrenen Straßen und der Mentalität: Viele Wege führen nach Rom, gegeben hat. Viele Wege führen nach Rom in der Bedeutung von: "Da ist Platz, da fahr ich hin!". Daß das weder ohne Hupen noch ohne eine hohe Aneinanderreihung brenzliger Situationen ist, erwähne ich an dieser Stelle nicht. In dem Zusammenhang hab ich mich immer über die Fahrgeräusche der Taxis gewundert. Also warf ich mal einen Blick auf die Reifen... Von welchem Männlein sprach ich doch gerade?



Die Stadt Beijing 北京

Zurück nach oben...






Die Stadt Hangzhou 杭州

Zurück nach oben...






Die Stadt Sanya 三亚

Zurück nach oben...






Die Stadt Shanghai 上海

Zurück nach oben...






Unterschiede Deutschland / China

Zurück nach oben...






Nützliche Links

Zurück nach oben...



Travelmed, Reisegesundheit kontinuierliche Updates CRM
Chinesische Botschaft Berlin Chinesische Botschaft